Spirituelle Wege setzen im Körper an – so Willigis Jäger in „Der Himmel in dir“ (Kösel 2000)

Der Körper ist gleichsam das Gefäß, in dem die Begegnung mit der göttlichen Wirklichkeit gefasst ist. „Der Tanz ist das dynamische Bild menschlicher Geschichte. Er berichtet von der Erfahrung der Begeisterung, von zeitloser, erfüllter Gegenwart, die den Menschen mit dem Göttlichen verbindet.

Geist und Natur, Gott und seine Schöpfung wurden in allen Mythen des Anfangs getrennt. Im Tanz als Glaubens- und Lebensübung verschmelzen sie erneut zur Einheit. Im Erlebnis der Gottesmitte sind die göttliche Freude und die Freude an der Welt eins. (Gabriele Wosien)

Tanz und Gebärde zeigen sich in der Begegnung, in meinen Fortbildungen, in meinen Seminaren und als Ausdruck rituellen Gestaltens und entwickeln, entfalten und vertiefen sich weiter.